Geruchsmanagement

Im Bereich der Entfernung von Gerüchen kommen zwei unterschiedliche Technologien mit kaltem atmosphärischem Plasma zum Einsatz.


Im ersten Fall beruht die geruchszerstörende Wirkung des Plasmas auf der Elektronen-Dissoziation (mittels Mikroplasma oder magnetisch orientierter Plasmaschicht). Dabei zerstören hochreaktive Elektronen unmittelbar an ihrem Entstehungsort - der Plasmaquelle - übelriechende Moleküle durch einen Aufbruch der chemischen Bindungen. Die Geruchszerstörung durch Elektronen-Dissoziation ist 10.000-mal schneller als die herkömmlich verwendete Ozon-Dissoziation.

Einsatzmöglichkeiten der Elektronen-Dissoziation:

  • Einbau von luftdurchlässigen, kompakten Plasmaquellen in Dunstabzugshauben in privaten Haushalten sowie auch in der Gastronomie- bzw. Industriebranche
  • Einbau von luftdurchlässigen großen Plasmaquellen in Abluftsystemen in der Landwirtschaft (Entfernung von Stallgeruch) oder in Klimasystemen zur Raumluftaufbereitung
  • Flächige, kleine Plasmaquelle zur Entfernung von Gerüchen in Textilien/Kleidung, z.B. auf Reisen mithilfe eines kleinen mobilen batteriebetriebenen Gerätes
  • Flächige, große Plasmaquelle zur Entfernung von Gerüchen in Haushaltstextilien wie Teppichen oder Sitzmöbeln etc.

 

Eine zweite Variante ist die Aktivierung von Wasserdampf mit reaktiven Plasmaspezies. Hier wird die hohe Luftfeuchtigkeit mit den vom Plasma erzeugten Komponenten kombiniert, um die Vorteile von plasmaaktivierter Luft und plasmaaktiviertem Wasser auszunutzen. Im Vergleich zur plasmaaktivierten Luft kann die Aktivierung in Wasserdampf länger aufrechterhalten werden. Hieraus ergibt sich eine erhöhte Effektivität bezüglich der Geruchszerstörung.

Einsatzmöglichkeiten von plasmaaktiviertem Wasserdampf:

  • Kombination von einer Plasmaquelle mit bestehen Dampfgeräten zur Zerstörung von Gerüchen in Textilien (z.B. Bügeleisen oder Dampfreiniger)
  • Kombination von einer Plasmaquelle mit bestehen Verdampfgeräten zur Zerstörung von Gerüchen in der Luft (z.B. Luftbefeuchter)